Geschwisterbonus zum Elterngeld




Unter bestimmten Voraussetzungen kann zusätzlich zum Elterngeld noch ein Geschwisterbonus beantragt werden: eine wohl tuende, kleine Finanzspritze für Familien mit mehreren Kindern, geregelt durch das Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit.

girls-304351_1280Voraussetzungen für den Geschwisterbonus
Der Geschwisterbonus wird im Elterngeldformular gleich mitbeantragt. Entscheidend für die Bewilligung sind folgende Kriterien: Der Antragsteller muss hierfür zusätzlich zum Neugeborenen noch ein Kind unter drei Jahren beziehungsweise zwei Kinder unter sechs Jahren haben. Auch mindestens ein behindertes Kind unter 14 Jahren zählt für den Erhalt des Geschwisterbonus. Mehrlinge werden bei der Beantragung als ein Kind gerechnet.


Höhe des Geschwisterbonus
Der Geschwisterbonus beträgt aktuell 10 % der Elterngeldhöhe. Der Sockelbetrag, der mindestens ausgezahlt wird, liegt bei 75 Euro monatlich. Diesen bekommen auch Eltern, die die niedrigste Elterngeldleistung von 300 Euro pro Monat beziehen. Auf diese Weise werden Familien mit behinderten beziehungsweise mehreren kleinen Kindern speziell unterstützt.

Dauer der Auszahlung des Geschwisterbonus
Der Geschwisterbonus wird so lange ausgezahlt, wie die oben genannten Kriterien erfüllt sind, längstens für die Dauer des Elterngeldbezugs. Das heißt, dass im Monat nach dem Geburtstag des ältesten Kindes, das entweder 3, 6 oder 14 Jahre alt wird, der Geschwisterbonus wegfällt, insofern nicht so viele Geschwister vorhanden sind, dass die Voraussetzungen noch immer erfüllt sind.

Wichtiger Hinweis: Die genannte Fakten und Zahlen sind nicht dauerhaft gültig. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich besser bei der entsprechenden, offiziellen Stelle nach der aktuellen Gesetzeslage.


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