Unseriöse Jobangebote erkennen




CIMG0792Gehören Sie zu den Menschen, die gern ihr Haushaltsbudget aufstocken würden? Suchen Sie nach einer Zuverdienstmöglichkeit neben Ihrem Beruf – oder zusätzlich zur Hausfrauentätigkeit? So erkennen Sie unseriöse Angebote.

Seriöser Zuverdienst für die Familie?

Überall im Internet locken Angebote für angeblich „seriöse“ Nebeneinkommen. Wer sich einmal auf die Suche begeben hat nach Jobangeboten für einen kleinen Zuverdienst, womöglich noch von zuhause aus, der weiß, dass es trotz mannigfacher Angebote sehr schwierig ist, eine entsprechende Arbeitsstelle zu finden. Die Idee, das Familieneinkommen aufzustocken, um sich mehr leisten zu können, ist löblich, doch die Ausführung gestaltet sich schwierig.


Woran unseriöse Angebote erkennen?

In diversen Jobbörsen locken sie, die Angebote für ein leicht verdientes Zusatzeinkommen. Doch wer für wenig Arbeit viel Geld verspricht, ist unglaubwürdig. Unseriöse Anbieter von Nebenjobs verlangen häufig keine Qualifikationen und versprechen oft für wenig Einsatz einen veritablen Verdienst. Sie nennen mindestens dreistellige, meist aber vierstellige Summen, die Ungelernte bequem von daheim aus verdienen können. In vielen Fällen möchten Sie die kompletten Daten des Bewerbers haben, bevor sie überhaupt preisgeben, um welche Art von Tätigkeit es sich genau handelt. In diesem Fall ist große Vorsicht geboten: Wenn Ihnen eine Jobbeschreibung nur gegeben wird, wenn Sie im Gegenzug dazu Ihre Adresse und Telefonnummer angeben, dann halten Sie sich besser zurück .

Für den Nebenjob in Vorleistung gehen?

Manchmal wird Ihnen gegen eine „geringe finanzielle Vorleistung“ ein guter Verdienst versprochen: Sie sollen beispielsweise einige Produkte erwerben, die Sie dann zu einem höheren Preis weiterverkaufen „dürfen“. Das funktioniert vielleicht noch bei allgemein bekannten und beliebten Anbietern, auf unbekannten Produkten werden und den damit verbundenen Kosten werden Sie aber voraussichtlich sitzen bleiben! Auch reine Geldgeschäfte nach ähnlichem Muster sollten Sie besser ablehnen, denn es möchte Ihnen garantiert niemand etwas schenken. Und: Stellen Sie niemals Ihr Konto für bezahlte Transaktionen zur Verfügung, Sie könnten sich dadurch sogar unwissentlich strafbar machen.


Im Schneeballsystem Geld verdienen

Auf dem Nebenjobmarkt kursieren diverse „Schneeballsysteme“, die sich allerdings selten offiziell so nennen: Sie sollen Kunden für ein Unternehmen anwerben, die sich wiederum wieder zu Verkäufern schulen lassen. Sie selbst profitieren dann aus eigenen Verkäufen und angeblich auch aus den Verkäufen der von Ihnen angeworbenen, „freien Mitarbeiter“. Im Regelfall funktionieren solche Systeme nicht und bringen höchstens dem Anbieter Geld. Sie selbst sind dann derjenige, der das unseriöse System auch noch im eigenen Bekannten- und Freundeskreis verbreitet hat. Insgesamt ist es eher ratsam, seine geschäftlichen Belange streng von den Belangen der Freunde und Familienmitglieder zu trennen. Über solche Geschäftspraktiken, die sich in das private Umfeld hineindrängen, sind schon Freundschaften und Familienbande zerbrochen.


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