Kostengünstige Erstausstattung: Was braucht ein Baby?




Viele tolle – und häufig auch teure – Produkte verlocken werdende Eltern zu Kauf. Dabei muss die Erstausstattung fürs Baby weder besonders umfangreich noch teuer sein, schlaue Eltern sparen hierbei einiges Geld.

CIMG6111Welche Kleidung für das Neugeborene?

Wichtig ist natürlich vor allem die Kleidung für das Baby, ein durchschnittliches Neugeborenes trägt die Größe 56. Größe 50 passt eher besonders kleinen Säuglingen und das auch nicht sehr lange. Kaufen Sie am besten etwa sechs bis acht Babybodys in der Anfangsgröße, dazu sechs Strampler, zwei Jäckchen, zwei Mützchen und einige Erstlingssocken.

Im Winter lohnen sich noch einige Strumpfhosen für „drunter“ und ein gefütterter Schneeanzug. Für die Nacht benötigt Ihr Baby zwei der Saison angepasste Schlafsäcke, die es im Wechsel tragen kann. Diese Ausstattung sollte für den Anfang genügen, besonders unter der Prämisse, dass zumeist noch Kleidungsgeschenke hinzukommen werden. Babykleidung ist besonders gut gebraucht zu kaufen, weil die meisten Stücke auf Grund geringer Abnutzung gut erhalten sind. Hören Sie sich im Bekanntenkreis um: Manchmal geben andere Eltern die Babysachen auch kostenlos ab, um endlich die Schränke frei zu bekommen.


Was braucht das Baby noch?

Ein Paket Windeln in der Anfangsgröße (meist „mini“ genannt) für die ersten Tage sollte natürlich bereitliegen, außerdem ein Großpack Feuchttücher. Die passende Wickelkommode ist ganz nett, muss aber nicht unbedingt sein. Dem Baby macht es nichts auf, auf einem Handtuch auf dem Bett, dem Sofa oder einem Tisch gewickelt zu werden. Auch eine Babybadewanne können die Eltern sich getrost sparen, wenn sie ein einigermaßen großes Wäschefass besitzen. Stillen ist die beste und günstigste Anfangsnahrung, doch sollte Sie für den Notfall ein Fläschchen und entsprechende Pulvermilch bereithalten, falls die Muttermilch unerwartet versiegt.

Im Handel werden spezielle Sterilisationsgeräte angeboten, die eher überflüssig sind: Kochen Sie Ihre Fläschchen kurz im Kochtopf oder – Energie sparend – im Wasserkocher ab. Natürlich muss das Baby auch irgendwo schlafen, eine gebrauchte Wiege reicht für den Anfang aus. Besorgen Sie auch ein Fieberthermometer, denn Säuglinge werden schnell mal krank und fiebern dabei oft hoch.


Welche Transportmittel für das Baby?

Wenn Sie ein Auto besitzen, dann muss zum sicheren Transport Ihres Neugeborenen eine Babyschale her. An diesem Punkt ist Geldsparen unangebracht: Kaufen Sie nur einen garantiert unfallfreien, am besten neuen, Sitz mit bestmöglichen Testnoten. Einige Eltern tragen ihr Kind lieber zu Anfang in einem Tuch oder einer speziellen Trage und kaufen erst mal gar keinen Kinderwagen, doch die meisten möchten ihr Baby zumindest zeitweise schieben. Ein Kombikinderwagen bietet sich besonders an, denn er ist vom herkömmlichen Kinderwagen zum Buggy umzubauen und hat eventuell sogar eine Befestigungsmöglichkeit für die Babyschale. So fallen nicht in kurzer Zeit neue Kosten für einen Sitzbuggy an. Es gibt kostengünstige Kombi-Modelle zu kaufen, die den teuren Markenprodukten ganz gut Konkurrenz machen können. Allerdings werden die bekannten Marken gebraucht auf Spielzeug- und Kleidermärkten sowie im Internet auch stark reduziert angeboten.


Überflüssige Ausstattung für das Baby

Besonders angepriesen werden die länglichen Stillkissen, doch es geht auch problemlos ohne: Eine zusammengerollte Decke besetzt dieselbe Funktion, die Mutter kann sich diese beim Stillen auf den Schoß legen oder sie legt sie als Schutz um das Baby herum. Empfehlenswert ist es allerdings auch, das Stillen ganz ohne stützende Hilfsmittel von Anfang an zu üben, denn dies fördert die Flexibilität. Eine geübte Mutter kann schließlich überall stillen und ist nicht abhängig von irgendwelchen Hilfsmitteln.

Auch Nasensauger sind ziemlich überflüssig, erste Schnuller gibt es in der Regel nach der Geburt im Krankenhaus und Spielzeug benötigt ein Neugeborenes zu Anfang gar nicht. Chemische Badezusätze können der zarten Haut sogar schaden, hier eignen sich kostengünstig Muttermilch oder Olivenöl. Das Olivenöl pflegt auch den wunden Babypo und macht spezielle Cremes überflüssig. Wer Unnützes von wirklich Notwendigem zu unterscheiden weiß, der kann bei der Erstausstattung enorm sparen und das Geld für spätere Zeiten zurücklegen, wenn das Kind finanziell anspruchsvoller wird.


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