Verkaufen – oder verschenken?




Wohin mit den alten Sachen, die nur herumliegen und doch noch brauchbar sind? Sie zu Geld machen? Oder mal großzügig sein und etwas verschenken?

495251ba.mVom Verschenken und Verscherbeln

Natürlich kann es sehr angenehm, manchmal sogar notwendig sein, die Haushaltskasse mit dem Verkauf alter Sachen aufzubessern. Möglichkeiten hierzu gibt es inzwischen wirklich genug: Der Supermarktaushang, die Kleinanzeige in der Zeitung und der Trödelmarkt haben nun virtuelle Gesellschaft bekommen von Online-Auktionshäusern und Internetportalen mit themenbezogenen Marktplätzen. Nie war es einfacher für Privatleute, zahlungswillige Abnehmer für abgelegte Kleidungsstücke und Hausrat zu finden. Auch Tauschbörsen gibt es inzwischen mehr als genug: Hier kann jeder anbieten, was er nicht mehr braucht und dafür neue Dinge erlangen, die er später auch nicht mehr braucht.

Alte Sachen verschenken

Wenn Sie das Geld gar nicht so sehr nötig haben: warum dann nicht einfach mal etwas verschenken? Vor allem im Freundes- und Verwandtenkreis sollte es doch möglich sein, seine Sachen ohne Bezahlung aus der Hand zu geben, einfach nur, um den anderen zu erfreuen. Das „hier ein Zehner, da ein Fünfer“, das in einigen Familien zum vermeintlich guten Ton gehört, mutet oftmals ziemlich kleinlich an, besonders dann, wenn die Scheine eigentlich nur hin- und herwandern. Aber auch andere Menschen freuen sich über Kostenloses, nämlich diejenigen, die sich kaum selbst etwas leisten können. Geben Sie doch einfach mal einige gut erhaltene Gegenstände im nächsten Sozialkaufhaus ab, statt diese bei Ebay zu verkaufen. Oder schauen Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis um, ob nicht dort jemand bedürftig ist. Das Prinzip von Saat und Ernte trifft erstaunlich häufig zu: Vielleicht werden auch Sie wichtige Dinge geschenkt erhalten, wenn es Ihnen einmal an Geld fehlt.

 

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