Änderungen beim Elterngeld für 2013




Das Baby ist da! Denken Sie vorher schon an das Elterngeld.

Das Baby ist da! Denken Sie vorher schon an das Elterngeld.
Das Baby ist da! Denken Sie vorher schon an das Elterngeld.

Ein neues Gesetz regelt ab 2013 das Elterngeld. Was ändert sich – und wer ist davon betroffen?

Gesetz zur Vereinfachung des Elterngeldvollzugs

Das neue Gesetz zur Vereinfachung des Elter

ngeldvollzugs tritt am 01. Januar 2013 in kraft und gilt für Paare, die ab diesem Datum Eltern werden. Es soll die Einkommensermittlung und damit die Berechnung des Elterngeldes erleichtern, der Verwaltungsaufwand wird auf diese Weise herabgesetzt. Aber auch die Eltern sollen profitieren: Die Antragstellung dürfte nun vielleicht einfacher werden.

Wie berechnet sich das Elterngeld 2013?

Bei Arbeitnehmern liegt weiterhin das auf den Lohnabrechnungen genannte Bruttoeinkommen zugrunde. Die Lohnabzüge werden pauschal berechnet, hierzu zieht der Sachbearbeiter einen amtlichen Programmablaufplan heran. Heraus kommt ein fiktives Nettoeinkommen, das sich dem tatsächlichen Nettogehalt annähert. Einigen Quellen zufolge verringert sich durch die neue Berechnung das Elterngeld um einige Euros, laut wirtschaftsnachrichten-online gibt es dafür verschiedene Gründe. Denken Sie rechtzeitig darüber nach, ob ein Lohnsteuerklassenwechsel für Sie eine Vergünstigung bringt: Bis zu 7 Monate vor der Geburt des Kindes wird diese nach der neuen Regelung elterngeldwirksam anerkannt.

Elterngeld für Selbständige ab 2013

Bei der Berechnung des Elterngeldes für Selbständige gibt es ab 2013 eine Betriebsausgabenpauschale von 25 Prozent auf die Einkünfte während des Elterngeldbezugs.  Diese Einkünfte kann der Antragsteller durch eine Einnahmen- und Überschuss-Rechnung nachgeweisen. Um das Einkommen aus der der Zeit vor der Geburt zu prüfen, zieht das Amt wie zuvor den letzten Steuerbescheid heran.

Weitere Fakten zum Elterngeld

Obwohl das Elterngeld selbst nicht versteuert wird, gilt weiterhin der Progressionsvorbehalt.  Hat Ihr Baby bereits ältere Geschwister? Dann überprüfen Sie, ob für Sie der Geschwisterbonus in Höhe von monatlich 75 Euro oder 10 % der Elterngeldhöhe in Frage kommt.

Wichtiger Hinweis: Alle Zahlen und Fakten sind sorgfältig recherchiert, dennoch können der Autorin Fehler unterlaufen oder Änderungen eintreten. Informieren Sie sich bei Ihrer Elterngeldstelle.

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