Wer bekommt Landeserziehungsgeld?




Das Landeserziehungsgeld ergänzt in einigen Bundesländern das Elterngeld. Wo gibt es diese Finanzspritze für Eltern – und wer bekommt sie?

Landeserziehungsgeld für frischgebackene Eltern
Landeserziehungsgeld für frischgebackene Eltern

Wo gibt es Landeserziehungsgeld?

Das Landerziehungsgeld gibt es nach derzeitigem Stand in drei Bundesländern. Es handelt sich dabei um Bayern, Thüringen und Sachsen. Baden-Württemberug hat das Landeserziehungsgeld für Neuzugänge eingestellt. Diese Leistung ist eine sinnvolle Ergänzung zum Elterngeld, denn sie wird ab dem 13. oder 15. Lebensmonat des Kindes gezahlt. Auf diese Weise fällt es vor allem finanziell schwächeren Familien leichter, über das erste Lebensjahr des Nachwuchses hinaus auf das Gehalt eines Elternteils zu verzichten. So kö

nnen Eltern sich länger intensiv um ihre Kleinkinder kümmern, bevor sie das Kindergartenalter erreichen.

Voraussetzungen für das Landeserziehungsgeld

Die Voraussetzungen für die Gewährleistung dieser finanziellen Leistung bestimmten die einzelnen Bundesländer selbst, darum weichen die Modalitäten voneinander ab. Werdende Eltern sollten sich so früh möglich bei der zuständigen Stelle erkundigen, um den Antrag fristgerecht einreichen zu können. Die jeweilige Elterngeldstelle gibt ebenfalls Auskunft zu Landeserziehungsgeld und darüber, wie und wo es beantragt werden kann.

Antrag auf Landeserziehungsgeld

Das Antragsformular für das Landeserziehungsgeld kann Ihnen in der Regel die Elterngeldstelle aushändigen. Wenn Sie also in einem der genannten Bundesländer wohnen, dann haben Sie wahrscheinlich die Möglichkeit, die notwendigen Papiere zusammen mit dem Elterngeldantrag abzuholen bzw. sich zusenden zu lassen. Weitere Informationen zum Landeserziehungsgeld in den drei teilnehmenden Bundesländern finden Sie unter den einzelnen Links: Bayern, Thüringen, Sachsen.


Wichtiger Hinweis: Obwohl die im Artikel aufgeführten Daten und Fakten sorgfältig recherchiert sind, können sie eventuell fehlerhaft sein. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei der zuständigen Institution, um aktuelle Daten zu erhalten.

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