Landeserziehungsgeld in Sachsen




Erziehungsgeld ab dem zweiten oder dritten Lebensjahr

Wer bekommt das Landeserziehungsgeld in Sachsen – und wie hoch fällt es aus?

Erziehungsgeld ab dem zweiten oder dritten Lebensjahr
Erziehungsgeld ab dem zweiten oder dritten Lebensjahr

Voraussetzungen für Landeserziehungsgeld

Der Freistaat Sachsen möchte es Eltern leichter machen, ihr Kind über das erste Lebensjahr hinaus zuhause zu betreuen. Nur drei weitere Bundesländer bieten eine ähnliche familienfreundliche Leistung an: Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Um das Landeserziehungsgeld zu erhalten, darf Ihr Kleinkind keine Kindertagesstätte oder Tagespflege besuchen, die mit staatlichen Mitteln gefördert wird. Das Einkommen der Eltern sollte hierfür unter 17100 Euro für Paare und unter 14100 Euro für Alleinerziehende liegen.

Antragsformular und Antragsfristen

Achten Sie darauf, dass Sie das Erziehungsgeld rechtzeitig beantragen, denn Zahlungen nimmt der Freistaat Sachsen nur rückwirkend bis zu einem Monat vor. Reichen Sie Ihren Antrag auf Landeserziehungsgeld also fristgerecht drei Monate vor dem Leistungszeitraum ein, dies ist der früheste Termin. Fordern sie hierzu bei der zuständigen Elterngeldstelle Ihrer Stadt oder Ihres Kreises das Antragsformular an und geben Sie es auch dort ausgefüllt wieder ab. Zu dem Antragsformular gehören die Verdienstbescheinigungen von Antragsteller und (Ehe-) Partner und die Geburtsurkunde des Kindes,

Höhe Landeserziehungsgeld in Sachsen

Möchten Sie das Landeserziehungsgeld für das zweite Lebensjahr Ihres Kindes, direkt im Anschluss an das Elterngeld, beantragen? Für ab dem Jahr 2011 zur Welt gekommene Erstgeborene gibt es 150 Euro pro Monat, für das zweite Kind 200 Euro und für ab dem dritten Kind 300 Euro. Außerdem ist es in Sachsen möglich, das Erziehungsgeld erst für das dritte Lebensjahr zu beantragen, dann darf das Kind seit dem vollendeten 14. Lebensmonat keine staatlich bezuschusste Kindertagesstätte oder Tagespflege besucht haben. Das Erziehungsgeld in Sachsen wird nicht auf Sozialleistungen wie beispielsweise Arbeitslosengeld II angerechnet und kommt so auch finanziell schwachen Familien zugute.

Wichtiger Hinweis: Obwohl die im Artikel aufgeführten Daten und Fakten sorgfältig recherchiert sind, können sie eventuell veraltet oder fehlerhaft sein. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei der zuständigen Institution, um aktuelle Daten zu erhalten.

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