Die Ferienwohnung als Geldanlage: Vorsorgen mit Plan




Das Zinstief hat die Finanzwelt im Griff, viele langfristige Geldanlagemöglichkeiten lohnen sich kaum noch. Auch von der gesetzlichen Rente ist nicht viel zu erwarten, das eigene Haus gerät wieder in den Blickpunkt der Familien, die nicht nur für das Alter vorsorgen möchten, sondern sich auch schon vorher »etwas Eigenes« wünschen. Hinzu kommt der Trend zur Ferienwohnung als Geldanlage.

Zwei Vorteile: Rendite und eigenes Urlaubsdomizil

Die eigene Ferienwohnung wirft von Anfang an Rendite ab, wenn die Vermarktung gelingt. Bei regelmäßiger Pflege und Betreuung bleibt diese Rendite bis ins Alter erhalten – und nebenbei steht das Objekt auch für den eigenen Urlaub zur Verfügung. Beim Kauf spielt das aktuelle Zinstief dem Anleger in die Hände: Wer einen Kredit zur Finanzierung aufnimmt, erhält diesen so günstig wie nie. Mit etwas Glück bleibt monatlich einiges mehr Geld übrig, als in die Kredittilgung fließt. Und wenn der Run auf Ferienwohnungen weiter anhält, wird auch der Verkaufswert der Immobilie steigen.

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Wie wäre es mit einem Ferienhäuschen in den Bergen?

Natürlich ist auch eine Finanzierung aus Eigenmitteln möglich: Oftmals liegt die monatliche Rendite sehr viel höher als die Zinsen, die man derzeit bei der Bank erhalten kann. Von durchschnittlich 8% ist die Rede, die tatsächliche Zahl für ein konkretes Objekt richtet sich dem Kaufpreis, dem Übernachtungspreis, der Auslastung und den entstehenden Unkosten. So lässt sich schwer im Voraus sagen, welcher Gewinn tatsächlich aus der eigenen Ferienwohnung erwächst.

Die Ferienwohnung als Geldanlage bringt auch einige Arbeit mit sich

Eine Ferienwohnung stellt natürlich keine Geldanlage dar, die man getrost sich selbst überlassen kann, um monatlich oder gar wöchentlich satte Renditen zu kassieren. Das Objekt muss sorgfältig gepflegt werden, Wartungs- und Reinigungsarbeiten fallen meist mehrmals im Monat an. Aber auch die Vermarktung kostet Zeit und oftmals auch Geld: Bewerben Sie Ihre Ferienwohnung auf einschlägigen Internetportalen – die besonders Reichweitenstarken verlangen dafür eine Gebühr unterschiedlicher Höhe. Eine Alternative besteht darin, die Wohnung geschickt in sozialen Netzwerken vorzustellen, zum Beispiel auf Facebook. Eine schön angelegte Homepage mit werbeträchtigen Texten kann dabei äußerst hilfreich sein.

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