Rücklagen bilden: So einfach geht’s!




Rücklagen sind das A und O einer soliden Finanzwirtschaft, denn damit lassen sich wunderbar Engpässe überbrücken und größere Anschaffungen schultern. Aber nicht jedem gelingt es, Monat für Monat eine feste Summe zurückzulegen: Wir sagen, wie es doch funktioniert!

Geld knapp? So schaffen Sie es finanziell, Rücklagen zu bilden!

Wer gerade so eben hinkommt mit seinem monatlichen Geld, wird natürlich Schwierigkeiten haben, zusätzlich auch noch Rücklagen zu bilden. Hier hilft nur eine sorgfältige Ausgabenkontrolle, zum Beispiel, indem Sie beginnen, ein Haushaltsbuch zu führen. In dieses Buch tragen Sie sämtliche Einnahmen und Ausgaben ein – und überprüfen diese in regelmäßigen Abständen auf ihre Sinnhaftigkeit. An Versicherungen, Telefonverträgen und beim Stromverbrauch lässt sich oft noch einiges einsparen. Beäugen Sie aber auch Ihr Freizeitverhalten kritisch und überlegen Sie sich, ob Sie für Hobbys und abendliches Ausgehen nicht besser ein festes monatliches Budget festlegen, das Sie nicht mehr überschreiten dürfen.

Diese jährlichen Ausgaben sind voraussehbar

Bilden Sie Rücklagen sowohl für voraussehbare Ausgaben als auch für Notfälle. Zu den voraussehbaren Ausgaben gehören beispielsweise:

  • Jahresprämien von Versicherungen
  • Schornsteinfegerkehrtag
  • Weihnachten und Geburtstage
  • eventuelle Nachzahlungen für Strom, Wasser und Heizung
  • Autoinspektionen
  • Jahresprämie für Autoversicherung und -steuer
  • Urlaub

Schauen Sie nach, welche Kosten für diese Positionen insgesamt jährlich anfallen und teilen Sie diese durch 12: Nun wissen Sie genau, welche Summe Sie pro Monat beiseitelegen müssen, um immer das passende »Kleingeld« bereitzuhalten.

Diese finanziellen Notfälle könnten eintreten

Zu den finanziellen Notfällen gehören zum Beispiel:

  • defekte Haushaltsgeräte
  • ein Schaden am Auto
  • Reparaturbedarf am Eigenheim
  • kurzzeitige Arbeitslosigkeit

Eine längerfristige Arbeitslosigkeit oder gar eine Berufsunfähigkeit lässt sich selten aus eigenen Mitteln überbrücken, zumindest dann nicht, wenn Sie während dieser Zeit Ihren Lebensstandard bewahren möchten. Legen Sie so viel zusätzliches Geld wie möglich zurück, um die in der Auflistung genannten Lücken bei Bedarf zu füllen. Eine Faustregel besagt: Insgesamt sollten 10 bis 20 % der monatlichen Einnahmen auf dem Rücklagenkonto landen.

So bewahren Sie Ihre finanziellen Rücklagen am besten auf

Apropos Rücklagenkonto: Normalerweise steckt man heutzutage seine Rücklagen nicht mehr in den Sparstrumpf oder legt Sie unter das Kopfkissen, sondern hält sie auf dem Konto bereit. Allerdings sollten Sie dieses Geld nicht mit den Finanzen mischen, die für das tägliche Leben gedacht sind, sonst kommt womöglich alles durcheinander!

Legen Sie sich ein paar Tagesgeldkonten an, die dazu dienen, Ihre Rücklagen zwischenzuparken, zum Beispiel ein spezielles Urlaubskonto, ein Reparaturenkonto und einen Parkplatz für voraussehbare Jahresausgaben. Für Tagesgeldkonten fallen aktuell keine Gebühren an, der Spaß ist also ganz kostenlos! Tätigen Sie Ihre Überweisungen immer direkt nach Gehaltseingang, damit Sie nicht Gefahr laufen, die Rücklagen sofort wieder auszugeben.

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